Akademische Feier 2019

Zeugnisübergabe 24.06.2019

Fast acht Jahre ist es her, dass eine aufgeregte Schar kleiner Knirpse die Aula unserer Schule bevölkerte und gemeinsam auf ihre Einschulung wartete: An ihrer Seite stolze Eltern und Großeltern, aber auch kleine oder große Geschwister, an deren Seite die neuen Fünftklässler und Fünftklässlerinnen einen großen Schritt ins Leben wagten: Stolz waren aber auch und vor allem die Schülerinnen und Schülerinnen, die - gerade den Grundschulen entwachsen - glücklich die neuen Schulranzen, wie sich Schulsprecher Dominik Schumacher lachend in seiner Rede erinnert, zur Schau stellten. Heute nun, acht Jahre später, ist die Zeit vorbei, die Taschen von damals ersetzt durch stylischere Accessoires, aus den Knirpsen sind junge Menschen mit Format geworden, Persönlichkeiten.

Die Leibnizschule ist stolz auf ihre 114 Abiturienten und Abiturientinnen, die am 24. Juni im Rahmen einer akademischen Feier ihr Hochschulreifezeugnis überreicht bekommen haben. Sie alle haben etwas erreicht, was ihnen, so betont Schulleiter Rainer Guss in seiner feierlichen Ansprache, keiner mehr nehmen kann. Fünf Schülerinnen hebt Guss in seiner Rede besonders hervor: Lina Brandes, Leonie Erhard, Stella Schwaderlapp, Karolin Draczyk und Julia Tischbirek haben jeweils die Traumnote 1,1 erzielen können.

Zum ersten Mal fand die akademische Feier nicht in der Aula unserer Schule - die für die vielen Gäste nicht ausreichend Platz geboten hätte - sondern im „Haus der Vereine“ in Dotzheim statt. Die 400 Stühle, die bis auf den letzten besetzt waren, das moderne, minimalistische Ambiente, der festliche Blumenschmuck und der anschließende Sektempfang bildeten einen angemessenen Rahmen für diese wichtige Feier. Die festlichen Roben, in denen die Gäste trotz der großen Hitze gekommen waren, rundeten das Bild sehr stimmig ab. Würdig umrahmt wurde die Veranstaltung musikalisch vom Bläser-Quintett der Wiesbadener Musik- und Kunstschule, bei dem auch der Abiturient David Pauly mitwirkte, und dem Cello-Duo „Infernale“ unserer Schule.

Besonders würdevoll und bedeutsam war jedoch die Zeugnisübergabe auf der Bühne durch die Tutoren und Tutorinnen, durch Schulleiter Rainer Guss und Oberstufenleiter Wolfgang Scholl. Jeder einzelne Abiturient wurde für seine Leistung gewürdigt und beglückwünscht; das lang ersehnte und bisweilen hart erarbeitet Abiturzeugnis wurde strahlend in Empfang genommen.

Schulsprecher Dominik Schumacher hielt - souverän und charismatisch wie immer - eine Rede, in der er nicht nur der Lehrerschaft für ihr Engagement dankte, sondern seine Mitschüler und Mitschülerinnen auch an ihre gesellschaftliche Verantwortung erinnerte und gleichzeitig die Möglichkeiten aufzeigte, die vor ihnen lägen.

Schulleiter Guss erinnerte in seiner gelungenen Ansprache an das Jahr der Einschulung der Abiturienten, das Jahr 2007 nämlich, in dem beispielsweise Steve Jobs das erste iPhone vorstellte oder das Jahr 2010, in dem die Abiturienten einst an unsere Schule gekommen sind und – wer erinnert sich nicht - Lena Meyer-Landrut den Eurovision Song Contest für Deutschland gewann. Dabei findet Rainer Guss aber auch mahnende Worte und zeigt seinen Abiturienten nicht nur die Verantwortung für sich selbst, sondern auch für die Gesellschaft und für zukünftige Fragestellungen auf. Er betonte, dass es auch in der Hand der Abiturienten und Abiturientinnen liegt, die Zukunft mitzugestalten und positiv weiterzuentwickeln. Dafür wurden sie vorbereitet.

Oberstufenleiter Wolfgang Scholl gibt den Abiturienten mit auf den Weg, für die Sache, die sie tun, „zu brennen“ und insbesondere eigenständig zu denken, gerade wenn es um echte und alternative Fakten gehe.

Schulelternbeirätin Judith von Bieberstein vergleicht die Situation der anwesenden jungen Menschen ansprechend mit der Fahrt auf einem Kreisel, wo die Herausforderung darin bestehe, an einem Punkt den richtigen Weg bzw. die richtige Ausfahrt zu finden, gerade dann, wenn der einzige Wegweiser „alle Richtungen“ auf den ersten Blick wenig Orientierung, aber gleichzeitig auch die unendliche Freiheit der Entscheidung bedeute.

Am Ende bleibt, das betont Dominik Schumacher, eine (Schul-)Zeit, die „unvergesslich“ bleibt. Sein Appell, hinaus in die Welt zu gehen und Mut zu haben, sich selbst zu verwirklichen, hallt in den Köpfen der Anwesenden sicher noch lange nach.

Wer die Abiturienten und Abiturientinnen beim Sektempfang miteinander plaudern sieht, die Abiturzeugnisse sicher in den Händen, dem wird um diese auch kaum bang: Das nötige Rüstzeug für einen erfolgreichen (beruflichen) Lebensweg haben sie bei uns ganz sicher mit an die Hand bekommen!

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