Jugend trainiert für Olympia

Tischtennis Landesfinale in Fulda

Ein großes Ziel hatten wir mit unserer Qualifikation zur Teilnahme am Landesfinale in Fulda schon erreicht“, erzählt Annette Herms-Waldschmidt rückblickend. Gemeinsam mit den sieben Tischtennistalenten Alexander Regelin, Lea Kurz, Phil Becker, Leon Nowatzki, Fiete Knott, Jonas Mucha und Reagan Prather, die Iris Monz an unserer Schule aufgespürt hatte, reiste Herms-Waldschmidt dann in die hessische Kleinstadt, um dort mit den Schülern am Wettbewerb WK IV für die Jahrgänge 2007 bis 2010 bei „Jugend trainiert für Olympia“ teilzunehmen.

Am Mittwoch, den 12. Februar, hieß es daher sehr früh aufstehen - denn um 7 Uhr bereits stand der Bus an der Leibnizschule zur Abfahrt nach Fulda bereit. Die Fahrt durch den morgendlichen Berufsverkehr verlief ohne Verzögerungen und so trafen wir pünktlich um 9 Uhr im winterlich verschneiten Fulda an der Sporthalle ein. Dort empfing uns ein freundliches Team von Organisatoren und Betreuern und wir staunten nicht schlecht über die zwölf dicht an dicht aufgestellten Tischtennisplatten - voneinander abgetrennt durch kleine Spielfeldumrandungen. Auch eine zweite Halle für den Zusatzwettbewerb mit einer  Art Vielseitigkeits- bzw. Geschicklichkeits-Aufgaben war bereits vorbereitet und zum Einspielen freigegeben.

Wie üblich beim Landesentscheid waren acht Mannschaften aus ganz Hessen angereist und hatten im Tischtennis-Spiel sechs Einzel- und drei Doppelspiele zu absolvieren, wobei die Spielentscheidung in zwei Gewinnsätzen bis jeweils elf Punkte fällt. Der Zusatzwettbewerb, bestehend aus den Übungen “Vorwärts - Rückwärts - Seitwärts”, Slalomlauf, “Ziel in den Kasten” und “15 heb auf” war den Spielerinnen und Spielern bereits aus den Vorrunden bekannt.

Buchstäblich „Schlag-auf-Schlag“ kämpften sich die Mannschaften nun in zwei Gruppen durch das Turnier, wobei sich schnell zeigte, dass die Teams alle mehr oder weniger heterogen zusammengestellt waren, aber letztendlich diejenigen im Vorteil waren, die einen möglichst hohen Anteil an Vereinsspielerinnen und – Spielern aufweisen konnten.

Viel Kraft und Kondition, aber auch Durchhaltevermögen und Frustrationstoleranz mussten hingegen alle Beteiligten gleichermaßen aufweisen, denn der absolut spannende Wettbewerb endete erst gegen 15:30 Uhr mit der Siegerehrung. Unser Team erkämpfte sich den 4. Platz und konnte darauf durchaus stolz sein!

Natürlich hatten alle Teams den Traum im Hinterkopf, mit ihrer Mannschaft einmal zum Bundesfinale nach Berlin fahren zu dürfen Da dies aber erst ab Wettkampf III vorgesehen ist, bleibt die Motivation bis zum nächsten Jahr weiter eifrig zu trainieren und diesem Ziel im nächsten Jahr näher zu kommen.

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