Literaturpreis für Lina Brandes und Emily Kaffka

Die George Konell Preisverleihung am 12. Dezember 2017

Von Emily Kaffka, 11b 

„Und herzlich willkommen zur diesjährigen Preisverleihung des George Konell Förderpreises!“ Mit diesen Worten wurden die elf Wiesbadener Teilnehmer am 12. Dezember 2017 in der Villa Clementine durch den Kulturdezernenten Axel Imholz begrüßt. Der George Konell Förderpreis wird alle zwei Jahre zu Ehren des gleichnamigen Schriftstellers, der einige Jahre in Wiesbaden gelebt hat, vergeben. Teilnahmeberechtigt sind alle Wiesbadener Schüler der Klassen 9 bis 11, die durch einen Aufsatz oder eine Kurzgeschichte ihr literarisches Geschick beweisen dürfen, um letztendlich möglicherweise mit dem Förderpreis und 500€ Preisgeld ausgezeichnet zu werden. 

Zu den diesjährigen Teilnehmern gehörten auch wir, Lina Brandes und Emily Kaffka, zwei Schülerinnen der 11. Klasse. Auf die Vergabe des Förderpreises wurden wir im Deutschunterricht aufmerksam gemacht, jedoch zu unterschiedlichen Zeitpunkten: Lina, die schon seit längerer Zeit mit dem Gedanken spielt, eigene Kurzgeschichten zu verfassen, begann bereits ab September mit einem „Brainstorming“. Aus diesen Gedankengängen und Ideen formte sich schließlich in rasanter Zeit eine Kurzgeschichte über die Schwelle zwischen Leben zu Tod, einem Ort „Irgendwo dazwischen“ - so der Titel. 

Für mich, Emily, kam eine Kurzgeschichte von Beginn an weniger infrage. Zum einen aufgrund von Zeitmangel, da mich die Nachricht der Preisvergabe erst eine Woche vor Abgabe erreichte, zum anderen aufgrund meines Schreibstils, der möglichst viele Emotionen und Botschaften in möglichst wenige Wörter zu stecken versucht. Daher erschien eine Teilnahme mit einem angemessenen Beitrag zunächst unrealistisch. Doch letztlich nahm ein Text Gestalt an - mit einer geringen Wortzahl und einem Umfang von einer halben Seite war es nicht viel, doch alle Gedankengänge und Ideen waren niedergeschrieben. Schließlich wurde aus einer Variation von Naturbeschreibungen, dem Kreislauf des Lebens, einer gewissen Zeitlosigkeit und einem Wirbel aus Emotionen mein Beitrag „Wehmut“. 

Die Jury, unter anderem bestehend aus einer Journalistin, einer Buchhändlerin und einer Verlegerin sowie der Preisträgerin des Jahres 2015, hatte am Abend des 12. Dezembers 2017 ihre Entscheidung getroffen: Sowohl Linas als auch mein Text überzeugten und entsprachen den literarischen Anforderungen, weshalb Lina mit dem Förderpreis ausgezeichnet wurde und ich den Anerkennungspreis der Jury gewann. Die Freude war riesig!

Zum Artikel des „Wiesbadener Kurier“ über die Auszeichnung

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