Preisträger

Reise nach Berlin für Leibnizschüler

„Hessen – das Land und seine Verfassung“ lautete das Thema des Schülerwettbewerbs 2017/2018, der vom Hessischen Landtag in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) durchgeführt wurde.

Auf der Preisverleihung im hessischen Landtag erklärte der Direktor der HLZ, Dr. Alexander Jehn: „Mit der Volksabstimmung am 1. Dezember 1946 gaben sich die Hessen eine neue Verfassung. […] Das war die Geburtsstunde der Demokratie im Land Hessen.“

Nach der nationalsozialistischen Diktatur war diese Entwicklung jedoch alles andere als selbstverständlich. 

So beschäftigte sich Franziska Matthias (9b) in ihrem Aufsatz mit der Aufarbeitung der Grausamkeiten im größten nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager, besser bekannt als dem Auschwitz-Prozess in Frankfurt (1963-1965). Peer Schacht (9b) und Paula Rieken (9b) erforschten die grausame Geschichte der psychiatrischen Klinik Hadamar, welche im NS-Staat als Tötungsanstalt genutzt wurde. 

Neben der historischen Betrachtung machten alle Schüler angesichts der aktuellen Entwicklungen, wie dem Aufschwung (rechts-)populistischer Parteien oder der Debatte zur Einführung der Todesstrafe in der Türkei deutlich, dass dieses „schwarze“ Kapitel unserer Vergangenheit nie in Vergessenheit geraten darf. 

Beide herausragenden Arbeiten wurden mit einem ersten Platz belohnt und so dürfen sich die Preisträger auf eine Erlebnisreise nach Berlin freuen. 


PS: !!! Brandaktuell !!! Das nächste Wettbewerbsthema 2018/19 wird (voraussichtlich) die „Deutsche Revolutionvon 1848/49“ sein. Interessierte junge Lokalhistoriker ab der E-Phase können sich gerne bei Fr. Müller melden. 

Leibnizschule Hlz Wettbewerb Preistraeger 2018