Segelfreizeit

Segelfreizeit der Klassen 8b und 8c (17. Juni - 21. Juni)

Montag:

Mit großer Vorfreude stiegen wir am Montag, den 17. Juni mit unseren Lehrerinnen und Lehrern Frau Califice, Frau Hundt, Frau Ewert und Herrn Reichert um ca. 07:00 Uhr in den Bus, nachdem wir endlich unsere Koffer in den Bus geladen hatten. Es erwartete uns eine zweistündige Busfahrt, in der wir viel Spaß hatten und aufgeregt waren, was am Möhnesee auf uns zu kommt. Als wir am Möhnesee ankamen, luden wir unsere Koffer aus dem Bus, bekamen unsere Zimmerschlüssel in der Jugendherberge und durften erst einmal auf unsere Zimmer, mit denen die meisten zufrieden waren. Nach einer Stunde gab es dann Mittagessen und danach ging es dann auch schon zur Segelschule, die zu Fuß nur ca. 10 Minuten von unserer Jugendherberge entfernt war. An der Segelschule wurden wir von den Segellehrern herzlich begrüßt und sahen auch zum ersten Mal den wunderschönen See. Danach hatte die 8b zuerst eine Praxiseinheit, wobei sie schon auf die Boote durfte, Grundinformationen erhielt und lernte, wie man das Vorsegel aufbaut. Wir, die 8c wiederum hatte zunächst eine Theorieeinheit und uns wurden derweil verschiedene Knoten beigebracht, die auf den Segelbooten sehr nützlich sind. Nach ca. zwei Stunden wurde dann getauscht, sodass die 8b Theorie und die 8c Praxis hatte. Zwischen 16-17 Uhr waren wir dann fertig und hatten Freizeit, die wir für viele verschiedene Aktivitäten nutzten wie z.B. im See

schwimmen, auf dem Hof der Jugendherberge Volleyball, Fußball,Tischtennis oder mit der Klasse auf dem Zimmer verschiedene Gesellschaftsspiele spielen. Um ca. 19:00 Uhr gab es Abendessen und bis zur Nachtruhe um 22:00 Uhr hatten wir auch wieder Freizeit, die wir sehr schön fanden.

 

Dienstag:

Munter und ausgeschlafen gingen wir gemeinsam um 08:00 Uhr zum Frühstück. Um 09:00 Uhr fing unser Segelunterricht an und diesmal fing die 8c mit der Praxis an und die 8b hatte Theorie. An diesem sonnigen, aber windlosen Tag sind beide Klassen zum ersten Mal mit den Segelbooten herausgefahren und lernten wie man in Situationen, wo es keinen Wind gibt, paddelt. In der Theorie haben wir uns eine Dokumentation über das Segeln angeschaut und lernten die schwierigen Fachbegriffe, die man in der Segelbranche braucht. Der Tag verlief dann so weiter, dass wir ab 16:00 Uhr bis zum Abendessen wieder Freizeit und sehr viel Spaß mit der Klasse hatten.

 

Mittwoch:

Der Mittwoch startete auch wie gewohnt mit einem umfangreichen Frühstück um 08:00 Uhr. Danach liefen wir bis zur Segelschule, wo uns die Segellehrer dieses Mal mit einem sonnigen, aber windigen Wetter erwarteten, was natürlich zum Segeln perfekt ist. An diesem Tag konnten wir sehr gut segeln und die in der Theorie erlernten Windkurse ausprobieren. Hierbei halfen uns die Segellehrer, indem sie selbst auch mit einem Boot herausfuhren und uns über ein

Funkgerät Informationen und Hilfestellungen mitteilten. Wir haben viel gelernt, und zwar wie man das Vor- und Großsegel auf- und abbaut, wie man die verschiedenen Seile halten muss, damit das Segel richtig flackert und vieles mehr. Durch das Üben lernten wir Schritt

für Schritt, wie man richtig segelt und genossen die friedliche Ruhe, die man beim Segeln am Wasser verspürt. In der Theorie wurde es dann langsam ernst, weil wir uns auf die am folgenden Tag anstehende Theorieprüfung vorbereiten mussten. Dafür haben wir ein Heft bekommen, wo alles notiert war, was man für die Prüfung benötigt. Somit waren wir gut für die Prüfung vorbereitet. Wie jeden Tag hatten wir am Nachmittag wieder Freizeit, die diesmal auch dafür verwendet worden ist, um noch einmal ins Segelheft hereinzuschauen und zu lernen. Die meiste Zeit

verbrachten wir aber trotzdem damit, zu spielen und Spaß mit der Klasse zu haben.

 

Donnerstag:

Nachdem Frühstück war es soweit: Die Theorieprüfung stand an. Dazu trafen wir uns alle in unserem Gemeinschaftsraum und der Segellehrer kam

in unsere Jugendherberge. Danach teilte er uns auch direkt schon den Prüfungsbogen aus, wofür wir 45 Minuten Zeit hatten. Die Prüfung bestand aus einem Multiple-Choice-Text, d.h. Fragen, wo wir die richtige Antwort ankreuzen mussten.

Als wir den Prüfungsbogen abgegeben haben, mussten wir dem Prüfer noch einige Knoten zeigen, die wir zuvor gelernt hatten. Somit hatten wir schon einmal die Hälfte unseres Segelscheines. Nach dem Mittagessen hatten wir noch viel Zeit, um auf den Booten für die Praxisprüfung am Freitag zu üben. Am Nachmittag dürften wir Kanu fahren, was sehr lustig war, weil man aufpassen musste nicht zu kentern. Jedoch passierte dies bei zwei Booten bei beiden Klassen und die Passagiere wurden pudelnass. Trotzdem fand ich persönlich es schön, weil man zwischendurch eine sehr

entspannende Ruhe hatte. Danach hatten wir Freizeit, in der wir einmal mehr eine schöne Zeit mit unserer Klasse verbrachten.

 

Freitag:

Heute war der Tag unserer Abreise und unserer Praxisprüfung. Dadurch stand erst am Tag unserer Abreise fest, ob wir den Segelgrundschein geschafft haben. Vor dem Frühstück sollten wir unsere Koffer packen und unsere Zimmer sauber machen. Nach dem Frühstück mussten wir unsere Zimmerschlüssel abgeben und dann ging es auch rasch zur Segelschule, da wir noch unsere Prüfung

ablegen wollten. Dazu gingen wir wie immer zu viert auf ein Boot und alle von uns mussten auch einmal lenken. Beim Lenken wurde uns dann durch das Funkgerät mitgeteilt, was zu tun war. Anschließend wurden die Segelgrundscheine derjenigen, die bestanden haben, ausgeteilt und ihnen wurde mit einem kräftigen Applaus gratuliert. Somit neigte sich auch die Zeit am Möhnesee dem Ende zu, da wir nach dem Mittagessen schon im Bus nach Hause saßen.

Ich fand unsere Klassenfahrt sehr schön, bereichernd und wir hatten gemeinsam eine wunderbare Zeit, die vor allem unsere Klassengemeinschaft sehr gestärkt hat.

 

Esther Safari Shad, 8c

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