Skifahrt

Skifahrt der Klassen 8a und 8d

Von Fr. Hundt

Strahlend blau ist der Himmel und herrlich weiß der Schnee, der die Berge im Kleinwalsertal wie in Watte gepackt hat. Einzelne kleine Wölkchen nur verdecken die Sonne und wirken, als wenn sie am Morgen achtlos in das Blau getupft worden wären. Das traumhafte Panorama und vor allem die tollen Pisten im Kleinwalsertal laden ein zum Skifahren und zum Wintervergnügen.

Während die Parallelklassen daheim pauken und büffeln müssen, dürfen die Schüler und Schülerinnen der 8a und 8d gemeinsam mit ihren Klassenlehrern Frau Bösel und Herrn Segner die Bergwelt um Baad, einem idyllischen Ort am Ende des Tals, unsicher machen und nach Herzenslust gemeinsam sporteln.

Damit dabei alles glatt geht – und nicht nur auf der Piste – gibt es am ersten Abend direkt eine Einweisung in das richtige An- und Ausziehen der Skier und Skistiefel. Am nächsten Morgen dann kann es so direkt auf die Piste gehen.

In drei unterschiedlichen Leistungsgruppen konnten die „alten (Ski-)Hasen“ auf den Brettern genauso auf ihre Kosten kommen, wie die blutigen Anfänger, die dank den Skilehrern Olli und Thomas dem Idiotenhügel schnell leise „Servus“ sagen konnten. Dass neben der Sonnenbrille und Sonnenschutz natürlich auch immer der Helm mit von der Partie ist, versteht sich von selbst. Peinlich genau darauf geachtet wird von den beiden Sportlehrern Frau Jochum und Herrn Kleber, die tatkräftig von Frau Wagner und Frau Gleber unterstützt werden.

Fünf Skitage durften die beiden Klassen in Österreich verbringen und dabei auch das Skigebiet großräumig erkunden: Die Gebiete „Kanzelwand“, „Walmedinger Horn“, „Heuberg“ und „Parsenn“ wurden ebenfalls angefahren, so dass die Skibegeisterten ihr Können vielerorts unter Beweis stellen konnten.

An den Abenden fallen die Jungs und Mädels aber nicht todmüde ins Bett: Im Partykeller wird der Abend zum Tag gemacht oder bei Gesellschaftsspielen ausgiebig miteinander gelacht. Ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes aber ist, da sind sich alle einig, die Fackelwanderung bei sternenklarer Nacht.

Seit Jahren schon ist die Skifreizeit, die Silvia Jochum jedes Jahr wieder mit Herzblut organisiert, neben der Segelfreizeit fester Bestandteil unseres Fahrtenprogramms - und, klar, auch wenn es sicher schwerfällt, sich bei der Auswahl zu entscheiden, ist die Woche im Schnee im Zweifel immer ein echter Kracher.

Als die Schüler und Schülerinnen braun gebrannt und irgendwie erschöpft, aber dafür ohne Blessuren am Samstag in die Busse steigen, bleibt der Trost, dass sie auch daheim sonnige Tage erwarten. Allerdings werden dort die Skistöcke wieder durch den Füller ersetzt und das verschneite Bergpanorama durch den Blick auf die grüne Tafel. Was allen bleibt, da ist sich Nanami sicher, der tolle Klassenzusammenhalt, denn die Klasse ist, das erzählt sie nach der Rückkehr überglücklich, „während der Fahrt richtig fest zusammengewachsen.“

Leibnizschule Skifahrt 20191
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