Tag der offenen Schule am 30.11.2019

Tag der offenen Schule

„All I want for Christmas is you!“ erklingt es, als Musiklehrer Jörg Ochs und sein Chor in der Eingangshalle unserer Schule den Weihnachtsklassiker von Mariah Carey anstimmen. Über die Köpfe der vielen Besucher hinweg, die Treppen hinauf und die Flure entlang, verteilt sich die Botschaft dieses Liedes und begrüßt die zahlreichen Gäste am Tag der offenen Schule. Alles, was sich die Leibnizschule wünscht, so scheint es, sind sie, die vielen Viertklässler, die – die einen neugierig und wissensdurstig, die anderen scheu und an der Hand ihrer Eltern - auf Tuchfühlung mit unserem Gymnasium gehen. Sie alle haben bald eine wichtige Entscheidung zu treffen, nämlich die der passenden weiterführenden Schule.


Und unsere Schulgemeinschaft präsentierte sich so bunt und vielfältig, wie sie eben ist. So wurde in einem der Physikräume unter der Anleitung von Till Kolb und Benjamin Böhm experimentiert und geschaut, wie man beispielsweise Strom erzeugen kann, im Schnupperunterricht Französisch oder Latein erste Berührungsängste mit der zweiten Fremdsprache überwunden und in Biologie mannigfaltige Versuche durchgeführt. In der Aula begeisterte die Musikklasse 5d mit ihrem ersten musikalischen Auftritt als Ensemble und war, wie sie hinter der Bühne selbst sagte „tierisch aufgeregt“ oder die Basic Band faszinierte unter der Leitung von Markus Gück mit coolen Rhythmen, aber auch besinnlichen Klängen. Leo an der Klarinette und Leon am Saxophon geben ihr erstes Solo, als sei es das normalste überhaupt, auf der Bühne im Rampenlicht zu stehen. Währenddessen „groovt“ Lion in der letzten Reihe locker an der Trompete, während sie gemeinsam Michael Jacksons „Billie Jean“ präsentieren. Im Anschluss an die Combo von Markus Gück präsentierten Astrid Nagtegaal und ihre „Theatermacher“ mit nur wenigen Requisiten ihr Kurzstück „Alle Jahre wieder“. Dieses hatte die engagierte Pädagogin einmal so eben, wie sie berichtet, „während einer Klausuraufsicht“, für den Tag der offenen Schule und ihren Theatertrupp ersonnen. Dass in diesem die Oma im Pelzmantel am Ende im Sinne der Nachhaltigkeit auch ohne Weihnachtsbaum glücklich ist und von ihren sechs Enkeln als Oma for Future gefeiert wird, beschert den Theatermachern viele Lacher. Am Rand der Aula wacht, wie bei einem großen Rockkonzert, der Sanitätsdienst, der zwar keine erschöpften „Leibniz-Groupies“ aus der Menge ziehen muss, aber für den akuten Notfall, der erfreulicherweise nicht eintritt, ständig parat steht. Zu erkennen sind die Schulsanitäter – und Schulsanitäterinnen an ihren weißen Polohemden mit Schullogo und den roten Lettern auf dem Rücken.
Auf den vielen Führungen durch das Schulgebäude und in den Schnupperunterricht bekommen die zukünftigen Fünftklässler weitere Einblicke in das Schulleben unserer Schule. Wer den Anschluss an die eigene Führung verpasst oder bei eigenen Erkundungen einmal die Orientierung verliert, kann sich an die „Leibniz-Guides“ wenden - erfahrene Schüler und Schülerinnen, die gerne offene Fragen beantworten und auch einmal den richtigen Weg weisen können.
Für die Stärkung zwischendurch hilft ein Zwischenstopp in der Cafeteria oder eine Waffel, deren Geruch genauso zur guten Stimmung beiträgt wie der große dekorierten Christbaum in der Eingangshalle. Der wurde wie jedes Jahr von der SV organisiert und eigenhändig per Linienbus in die Schule transportiert. Die stellvertretende Schulleiterin freut sich riesig, denn der Baum, so Dagmar Andermann, „gehört doch einfach dazu“.
Auf der eigenen Erkundungstour dann zieht es die großen und kleinen Besucher in die vielen Klassenzimmer, in denen Lehrer und Schüler ein offenes Ohr für die vielen Fragen haben und fachkundig Antwort geben. Da können Sorgen genommen werden, was den Übergang von der Grundschule aufs Gymnasium angeht und es entstehen Gespräche über das ansprechende AG-Programm und das umfassende Ganztagsangebot.
Beim Besuch in den Sprachenraum zeigen sich die Eltern angesichts der vielen Austauschprogramme mehr als angetan. Zoe weiß beim Anblick der Fotos mit der Freiheitsstatue eines ganz sicher: Dass sie in der Oberstufe dabei sein will, wenn die Fahrt der Leibnizschüler in die USA geht.
Beim Treppenaufstieg, vorbei am großen Leibnizkeks aus Holz, fällt die Entscheidung bei einigen Grundschulkindern und ihren Eltern hoffentlich leichter. Dass dabei der ein oder die andere gerne auch ein „Leibnizkeks“ werden und Teil der Schulgemeinschaft sein möchte, steht dabei für einige vermutlich schon außer Frage.
Für die jetzigen Fünftklässler, die heute stolz zum Gelingen des Tages beitragen und noch im letzten Jahr selbst durch die Flure geschlichen sind, steht fest: Auf alle Fälle würden sie wieder „zur Leibniz“ gehen, so die 5d am Ende dieses aufregenden Tages unisono - genauso wie bei wie beim Auftritt ihres Klassenorchesters zuvor.

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