Fachspezifisches

Französisch

Le français, c’est génial!

Wenn ich morgens aus dem Haus gehe, um zur Schule zu gehen, begegne ich auf dem Trottoir meist Jeannette, Julie und Claire. Gemeinsam laufen wir zur Bäckerei, zücken unsere Portemonnaies und kaufen uns ein Croissant oder ein belegtes Baguettebrötchen. So gestärkt kann der Schultag losgehen! Auf dem Weg unterhalten wir uns darüber, ob wir gut auf die Französischarbeit vorbereitet sind. „Comme ci, comme ça“, meint Claire. Jeannette ist anderer Meinung: „Wir haben doch geübt, das wird bestimmt génial, mes chères.“

Französisch an der Leibnizschule

Das Fach Französisch wird an der Leibnizschule als zweite Fremdsprache ab Klasse 6 unterrichtet (in Klasse 6 mit fünf, in Klasse 7 mit vier, in Klasse 8 und 9 mit drei und in der Jahrgangsstufe 10 mit vier Wochenstunden). In den Jahrgangsstufen 12 und 13 werden jedes Jahr ein dreistündiger Grund- und ein fünfstündiger Leistungskurs eingerichtet. Französisch kann auch als dritte Fremdsprache ab Klasse 8 betrieben werden.

Die jeweils vorletzte Klassenarbeit in den Klassen 7 und 9 wird als klassenübergreifender Vergleichstest geschrieben.

Wir bewerben uns dieses Jahr auch wieder um einen frankophonen Fremdsprachenassistenten, um die kommunikativen Kompetenzen der Schüler zu verbessern.

Lehrwerke

In der Sekundarstufe I verwenden das Lehrbuch A plus! des Cornelsenverlags. Die Lektionen sind schülerorientiert aufgebaut: sie machen Lust auf die französische Sprache und Kultur, ermöglichen schnelle Lernerfolge, ermuntern zum kreativen Lernen, sind aktuell und thematisch interessant aufgebaut und trainieren auch die Fertigkeiten, die in den DELF-Prüfungen verlangt werden. Die neuen Medien werden darin aufgegriffen und spielerisch in den Lernprozess einbezogen. Ziel in allen Jahrgangsstufen ist das Erlangen kommunikativer Kompetenz.

Im ersten Lernjahr bildet die französische Stadt Lyon den landeskundlichen Schwerpunkt. C’est pratique, denn in Lyon befindet sich auch unsere Partnerschule.

In der Oberstufe verwenden wir die Nouveaux Horizons des Klettverlags. Die Inhalte der beiden Bände umfassen Themengebiete aus den Lehrplänen der Oberstufe, die Dokumente sind aktuell und schülerorientiert (literarische Auszüge, Chansons, Bildergeschichten). Mithilfe der Methodenschlüssel erlernen die Schüler Strategien, die für eine konstruktive Auseinandersetzung mit Texten o. ä. erforderlich sind und auf die Prüfungsaufgaben im Landesabitur vorbereiten.

Aktivitäten

Seit 1992 findet jährlich ein Schüleraustausch, der die Jahrgangsstufen 7 bis 8 umfasst, mit der französischen Partnerschule der Leibnizschule, dem Collège Maurice Scève in Lyon, statt. Die Unterbringung erfolgt jeweils in Familien. Neben dem Unterricht absolvieren die Austauschteilnehmer ein umfangreiches Besichtigungsprogramm. Ihre Erfahrungen dokumentieren sie auf Französisch in Tagebuchform. Die Aufzeichnungen dienen nachfolgenden Gruppen zur Vorbereitung 

Zusätzlich haben Schüler der Oberstufe die Möglichkeit, an einem dreimonatigen Schüleraustausch im Rahmen der offiziellen Schulpartnerschaft teilzunehmen.

Besonders begabte Schüler können am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilnehmen. Unter den Preisträgern befanden sich schon mehrfach Schüler der Leibnizschule.

Perspektive 

Angestrebt wird der Kontakt zu einer weiteren Partnerschule (und zwar einem lycée), der es uns ermöglicht, auch Schüler der Sekundarstufe II an einem Austausch zu beteiligen.

Regina Kampe

Geschichte

Es war einmal… Das Fach Geschichte an der Leibnizschule 

In der siebten Klasse beschäftigen sich die Schüler erstmals „professionell“ mit dem Fach. Was ist Zeit? Haben Asterix und Obelix wirklich gelebt? Warum stank Ludwig XIV. Aus dem Mund? Diese und andere Fragen bewegen unsere Schüler.
Abgesehen vom normalen Unterricht sind Unterrichtsgänge beliebt. Ziele sind u. a. Stolpersteine, das Mahnmal „Alte Synagoge“ und (Krieger-)Denkmale in Wiesbaden.
An Wandertagen besuchen Schüler der Leibnizschule außerschulische Lernorte wie den Hessenpark, die Saalburg und die sichtbaren Reste des nahegelegenen Limes. Auch eine Fahrt zum „Point Alpha“ an der ehemaligen innerdeutschen Grenze steht mitunter auf dem Programm.

In der Einführungsphase der Oberstufe steht das Methoden- und Kompetenztraining im Vordergrund. Die Schüler haben die Möglichkeit, im Verlauf des Unterrichts intensives Quellenstudium zu betreiben und den Umgang mit den Operatoren, d. h. mit den Arbeitsanweisungen in Klausuren zu üben. Gleichzeitig lernen Sie, längere Texte und andere Dokumente zielgerichtet und effektiv zu bearbeiten.

Die Jahrgangstufe 10 erlebt außerdem zwei Zeitzeugengespräche: Am Schuljahresanfang werden, so lange noch möglich, Überlebende des Holocausts aus Polen an die Schule eingeladen. Diese sprechen mit den Schülern über das Erlebte und beantworten Fragen. Zum Halbjahreswechsel steht ein weiteres Zeitzeugengespräch auf dem Plan, diesmal mit einem Opfer der Staatssicherheit der DDR. Auch hier haben die Schüler die Möglichkeit Fragen zu stellen.
Am Ende der 10. Klasse steht die Berlinfahrt auf dem Programm, bei der neben kulturellen auch historische Themen auf dem Programm stehen, so z.B. der Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (ehemaliges Gefängnis der Staatssicherheit) sowie die Reste der Berliner Mauer an der Bernauer Straße und am Checkpoint Charlie.

Auch der Abiturjahrgang steht im Fokus. Am ersten Schultag wird für die Schüler dieses Jahrgangs alljährlich ein Film mit historischem Bezug im Leibnizkino gezeigt.
Außerdem fährt der gesamte Jahrgang im Januar nach Bonn zum Haus der Geschichte. Abgesehen von einer Führung durch das Museum erhalten die Schüler weitere Einblicke, z. B. in die Karikaturensammlung des Hauses der Geschichte, ins Beethovenhaus, ins Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung, in den Kanzlerbungalow, ins Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung oder in die Stadt Bonn bei einer Stadtführung.

Ein besonderer Höhepunkt ist es, wenn im Leistungskurs Geschichte eigene Forschungen betrieben werden. So geschehen im Zusammenhang mit den Stolpersteinen der Familie Berger. Die Schüler haben im Hessischen Hauptstaatsarchiv versucht, die Geschichte der von den Nationalsozialisten verfolgten jüdischen Familie Berger in Wiesbaden zu rekonstruieren. Ergebnis dieser Arbeit war ein Erinnerungsblatt, das mit Unterstützung des Aktiven Museums Spiegelgasse erstellt wurde. Bei der Verlegung der Stolpersteine in der Sonnenberger Straße haben die Schüler vor großem Publikum ihre Arbeit vorgestellt.

Regina Kampe
Fachsprecherin Geschichte

Latein

Ab der 6. Klasse können die Schüler der Leibnizschule Latein als 2. Fremdsprache wählen. Mit dem Lehrwerk „Cursus“ begleiten sie Flavia und Quintus auf vielen Abenteuern und lernen dabei die antike Welt der Römer kennen.

Schritt für Schritt werden die Schüler mit dem Wortschatz und der Grammatik der lateinischen Sprache vertraut gemacht; dies geschieht mit Hilfe vielfältiger Methoden und Übungen. Im Zentrum des Lateinunterrichts steht dabei das Übersetzen lateinischer Texte ins Deutsche. Zugleich erfahren die Kinder Vieles über die Lebensweise und Bräuche der Römer sowie über die Götterwelt, Mythologie und Geschichte. Anschaulich gemacht wird die antike Lebenswelt mit Bildern und Materialien zum Anfassen oder durch Exkursionen wie z. B. zur Saalburg oder zum Museum der Antiken Schifffahrt.

In der Oberstufe lesen die Schüler Originaltexte lateinischer Historiker, Philosophen, Redner und Dichter; diese Texte geben vielfältigen Einblick in die Grundlagen unserer europäischen Kultur und Literatur. Mit Abschluss der Jahrgangsstufe 10 können die Schüler das Latinum erwerben.

Wer Latein lernt…

  • trainiert durch das systematische Vorgehen beim Übersetzen das logische Denken und das strukturierte Arbeiten.
  • kann durch die Beschäftigung mit den grammatischen Strukturen der lateinischen Sprache auch die Grammatik der deutschen   Sprache besser verstehen und anwenden.
  • erweitert seinen Wortschatz und seine Ausdrucksfähigkeit auch im Deutschen, da viele Fremd- und Lehnwörter aus dem Lateinischen stammen.
  • legt eine sehr gute Grundlage zum Erlernen weitere Fremdsprachen, da das Lateinische in vielen modernen Fremdsprachen lebendig bleibt (v. a. im Spanischen und Italienischen, aber auch im Französischen und Englischen).
  • lernt in der Auseinandersetzung mit der Antike die Wurzeln der europäischen Kultur- und Geistesgeschichte kennen und erweitert sein Allgemeinwissen.
  • erwirbt mit dem Latinum die Voraussetzung zum Abschluss vieler Studienfächer (v. a. aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich).

Verena Sense

Sport

Mit seinem vielseitigen Angebot leistet der Sport an der Leibnizschule einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitserziehung der Schüler und bietet viele Gelegenheiten zum sozialen Lernen. 

In den Klassen 5 und 6 bieten wir drei Sportstunden pro Woche an (Schwimmunterricht in der 6. Klasse), danach ist der Sportunterricht zweistündig.

Mit unseren Sportangeboten möchten wir die Kinder und Jugendlichen zum lebenslangen Sporttreiben motivieren. Attraktive Bewegungsangebote leisten einen Beitrag zu einer gesundheitsbewussten Lebensführung. Besonderen Wert legen wir auf die Einhaltung sozialer Regeln und kooperatives Verhalten, um grundlegende Wertorientierungen wie Fairness und Respekt einüben zu können.

Neben dem regulären Sportunterricht bieten sich unseren Schüler die folgenden Bewegungsmöglichkeiten:

  • Teilnahme von Schulmannschaften an „Jugend trainiert für Olympia“
  • Bundesjugendspiele
  • Fußball-, Basketball-, Flip Flop-Turniere für die Mittelstufe
  • Ski- oder Segelkurs in der 8. Klasse
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