Schule & Gesundheit

Allgemeines

„Gute Gesundheit unterstützt erfolgreiches Lernen. Erfolgreiches Lernen unterstützt die Gesundheit. Erziehung und Gesundheit sind untrennbar.“ (Desmond O’Byrne , Leiter der Abteilung für Gesundheitsförderung, WHO/Genf)

An der Leibnizschule existiert eine Arbeitsgruppe, die sich der schulischen Gesundheitsförderung widmet. Diese Arbeitsgruppe Schule & Gesundheit besteht aus einem Mitglied der Schulleitung, Lehrkräften / Personalrat, Schülervertretern, den Schulelternbeiratsvorsitzenden und vor allem interessierten und engagierten Eltern.

Ziel: Die gesundheitsfördernde Schule

Wir orientieren uns an einem ganzheitlichen Gesundheitsverständnis und unser Ziel ist die schrittweise Gestaltung gesundheitsfördernder Lern-, Arbeits- und Lebensräume, die vor allem von einem guten Schulklima getragen werden.

Die gesundheitsfördernde Schule

  • integriert gesundheitsrelevante Themen und Methoden in Unterricht und Schulleben,
  • schafft in der Schule konkrete Erfahrungsmöglichkeiten mit Themen der Gesundheit,
  • unterstützt die Entwicklung von Lebenskompetenzen (Life Skills) der Schülerinnen und Schüler,
  • entwickelt Methoden im Unterricht, die individuelles, eigenverantwortliches und soziales Lernen ermöglichen,
  • stärkt die erzieherischen Komponenten und bezieht die Eltern aktiv in die Planung und Durchführung des Gesamtkonzepts mit ein,
  • fördert die Gesundheit aller an der Schule Tätigen

Was bedeutet „Gesundheitsfördernde Schule“?

Ausgehend von Antonovskys Konzept der Salutogenese, (= Entstehung von Gesundheit) wollen wir uns mit der Förderung und dem Erhalt von Gesundheit befassen. Daher steht Prävention für uns an erster Stelle. Dazu gehören die Bereiche:

  • Bewegung, Wahrnehmung, Ernährung
  • Sucht- und Gewaltprävention
  • Sexualerziehung
  • Entwicklung von Medienkompetenz
  • Erste Hilfe & Schulsanitätsdienst

Welche Projekte wurden schon realisiert?

  • Frühsport
  • Kletterwand und Spiele im Pausenhof
  • Projekte zur gesunden Ernährung (Themenwoche)
  • LIONS-Quest, Life Skill – Programm (soziale Kompetenz, Sucht- und Gewaltprävention durch “Ich-Stärkung”)
  • Mediation (gewaltfreie Konfliktlösung)
  • Nichtraucherprojekte
  • individuelle Suchtberatung
  • Sexualerziehungsprojekt ‚Love Zone‘ (Mittelstufe)
  • Vorträge zu Pubertät
  • Gefahren neuer Medien (regelmäßige Veranstaltungen)
  • Schulsanitätsdienst
  • Beratungssprechstunde zu allen Fragen der Erziehung (für Schüler, Eltern und Lehrer) 

Was können Sie tun?

Möchten Sie Schule mitgestalten? Ihre Ideen und Vorschläge und/oder Sie als neues Mitglied im Arbeitskreis „Schule & Gesundheit“ sind herzlich willkommen.

Interessiert? Dann wenden Sie sich an den Schulelternbeirat oder folgende Ansprechpartnerinnen:

Marion Triebe-Schmid
E-Mail: m.triebe-schmid@web.de

Annette Herms-Waldschmidt
E-Mail: a.herms-waldschmidt@gmx.de

Beratungslehrerin

Du hast Probleme – in der Schule, zu Hause, mit Deinen Freunden. Du brauchst jemanden zum Reden, der Deine Sorgen ernst nimmt, diskret behandelt – also mit niemandem darüber spricht – und Dir hilft, Deine Probleme zu lösen?

Ganz gleich um welche Art von Problemen es sich handelt, ob

  • schulische Probleme: Stress – Leistungsdruck – Angst – Mobbing – Konflikte
  • persönliche Probleme: Krankheit, Liebeskummer, Ärger familiärer Art, Sucht (nicht nur Drogen, Alkohol und Nikotin, auch Essstörungen, Computer-/Internetsucht …)

für diese Gespräche bin ich für Dich da.

Sprich mich an, schreibe mir jederzeit eine E-Mail (triebeschmid@googlemail.com) oder hinterlege mir eine Nachricht in meinem Fach, am besten mit E-Mail-Adresse oder Telefon- bzw. Handynummer, damit ich Dich erreichen kann.

Marion Triebe-Schmid
Beratungslehrerin

Lions Quest

Lions-Quest „Erwachsen werden“ ist ein „Life-Skill-Programm“, ein Jugendförderprogramm für Mädchen und Jungen zwischen dem 10. und 15. Lebensjahr, das an der Leibnizschule ab dem 5. Schuljahr in allen Klassen durchgeführt wird.

Es vermittelt unseren Schülern Lebenskompetenzen – „life skills“. Sie umfassen soziale, emotionale und kognitive Fähigkeiten, die essentiell für jeden Menschen sind, um sein Leben erfolgreich bewältigen zu können und gesund zu bleiben, sowohl körperlich als auch seelisch und sozial. Die Förderung von Lebenskompetenzen steigert Selbstwertgefühl und „Ich-Stärke“ und ist die beste Vorbeugung gegen Sucht und Gewalt.

Damit Lehrkräfte das Programm professionell in der Klasse umsetzen können, werden sie von speziell ausgebildeten Trainern in Seminaren praxisorientiert geschult.

Organisiert und betreut wird das Programm vom Hilfswerk der Deutschen Lions e. V.

Inzwischen haben mehr als 30 Kollegen unserer Schule an dieser Ausbildung teilgenommen und setzen das Programm in ihren Klassen erfolgreich um.

Marion Triebe-Schmid

Mediation

Mediation an der Leibnizschule gibt es schon seit 2002. Jedes Jahr wird von mir eine neue Schülergruppe zu Mediatoren ausbildet und in ihrer Arbeit begleitet. Darüber hinaus leite ich selbst Mediationsgespräche.

Die Mediatoren sind gleichzeitig auch Patenschüler für die 5. Klassen und sind in den großen Pausen im Schulhof des Neubaus anzutreffen, wo sie jederzeit ansprechbar sind.

Nach den Herbstferien werden wieder neue Mediatoren aus der Jahrgangsstufe 10 ausgebildet.

Was ist Mediation?

Mediation ist ein erprobtes Verfahren zur Konfliktlösung, das bestimmten Regeln unterliegt. Es wird in vielen Bereichen erfolgreich eingesetzt und hat sich auch an Schulen bewährt.

Der Grundgedanke dabei ist, dass die Konfliktpartner die für sie akzeptable Lösung gemeinsam finden. Das setzt natürlich voraus, dass die Beteiligten wieder in ein Gespräch kommen, das konstruktiv ist, und in dem alle Meinungen und Sichtweisen gehört werden.

Dabei werden sie von einem Mediator unterstützt. Diese fungieren als neutrale Vermittler, die nicht Partei ergreifen und sich für die Interessen aller Beteiligten einsetzen. Sie helfen den Parteien, ihre Interessen und Gefühle zu formulieren und achten darauf, dass realisierbare Vereinbarungen getroffen werden.

Mediation ist immer dann sinnvoll

  • wenn die Streitenden ein Interesse an guten zukünftigen Beziehungen haben
  • wenn eine für alle annehmbare Lösung angestrebt wird
  • wenn sich Streit in Verstehen verwandeln soll
  • wenn der Streit sehr komplex ist
  • wenn der Konflikt gar nicht oder nur schlecht von den Parteien direkt gelöst werden kann
  • wenn die Situation sich in einer Sackgasse befindet

Gibt es noch weitere Fragen? Das Mediationsteam beantwortet sie gern! Wir sind in der Schule oder unter meiner E-Mail-Adresse erreichbar: m.triebe-schmid@web.de

Marion Triebe-Schmid

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