Wahlunterricht & AGs

Big Band

Die Bigband der Leibnizschule ist mit ihren mittlerweile 40 Jahren die älteste Schul-Bigband Wiesbadens und aufgrund ihrer zahlreichen Wettbewerbs-Platzierungen auch eine der erfolgreichsten in Hessen. Eine Tradition, die jede neue Schülergeneration neu motiviert und fasziniert.
Dennoch muss jede Besetzung der Band den Jazz neu für sich entdecken und darin liegt eine weitere Inspiration der Bigband: Schüler, die selbst wohl nicht Jazz oder jazzorientierte Musik gehört hätten, kommen über die Band an ganz neue Klangerfahrungen und erweitern ihren musikalischen Horizont.

Unser Repertoire umfasst neben den Swing-Legenden Count Basie, Duke Ellington oder Benny Goodman und damit der Musik der großen Bigband- Ära natürlich auch modernere Stilrichtungen wie den Soul, den Funk oder auch Pop. Filmmusik und Musical tragen ebenfalls regelmäßig zur Breite des Programms bei, sodass sich ein sehr vielseitiges Spektrum entwickelt hat und zum Markenzeichen der Bigband der Leibnizschule geworden ist.

Die Musiker der Bigband haben neben der individuellen Ausbildung am Instrument in der Regel die Basic Band (Nachwuchs) an der Schule absolviert, d. h. einen grundlegenden jazzorientierten Ensembleunterricht, der bereits Improvisation neben der Satzprobenarbeit fördert. Wir arbeiten sowohl mit den Instrumentallehrern der Schüler als auch mit freien Dozenten zusammen um die Entwicklungsmöglichkeiten der jungen Musiker zu optimieren.

Im Alltag der Bigband gehören dann später Arbeitsphasen, Workshops, Satzproben genauso dazu wie Auftritte in der Schule, in der Stadt, der Region oder bei Wettbewerben, in großen Sälen oder open air, mit großer PA oder unplugged, rein instrumental oder mit gesanglichen Solobeiträgen. Die aktuelle CD- Produktion erweitert den Rahmen der „Specials“, die uns immer wieder von unseren Förderern möglich gemacht werden. Das bringt wertvolle Erfahrung und macht unsere Arbeit auf Tonträger „haltbar“.

Markus Gück
Bandleader

Orchester

Viele Schülergenerationen haben nun schon das Orchester der Leibnizschule erlebt, das immerhin seit 1952 durchgängig besteht. Aktuell spielen über 60 Schülerinnen und Schüler ein Instrument im Orchester, ab 2011 werden wir noch größer werden! Man sieht also: Musizieren im Orchester ist eben alles andere als „out“. Und sicher ist auch: Wenn das alles keinen Spaß machte, wären die Zulaufzahlen nicht so hoch.

Die Faszination sowohl des Orchesters wie auch jeder anderen Musik-AG macht vor allem die Erfahrung aus, dass gemeinsam – nicht gegeneinander – auf ein Ziel hin gearbeitet wird, in dem man dann den Erfolg des gemeinsamen Probens und des Übens zu Hause spürbar erfährt. Die Konzerte unseres Orchesters sind damit für alle Beteiligten die Bestätigung einer gelungenen Arbeit. Dass auch unser Publikum diese Arbeit schätzt und begeistert aufnimmt, wird bei den mittlerweile immer ausverkauften Konzerten und den positiven Reaktionen darauf sehr deutlich.

Im Laufe seiner Geschichte hat das Orchester auch bei Uraufführungen, gemeinsamen Projekten mit dem Orchester des Theaters, der Schul-Big Band und dem Schulchor sowie bei externen Auftritten auf Einladung mitgewirkt. Musikalisch beschäftigt sich das Orchester mit Werken des Barock, der Klassik, der Romantik, der Moderne und auch aus Pop und Rock sowie – eine weitere Tradition des Orchesters – der Filmmusik, welche in unserem Repertoire keinen kleinen Raum einnimmt.

Über viele hervorragende Musiker konnte sich das Orchester schon immer freuen, zumal unser Ensembleklassenkonzept vom Gründer unseres Orchesters, Herrn Prof. Rebscher (†), und von allen nachfolgenden Kollegen seit den 50er Jahren bereits in Grundzügen im Musikunterricht vorgelebt wurde. Etliche ehemalige Orchestermitglieder haben dann auch die Musik zum Beruf gemacht und sind in einzelnen Fällen zunächst als Preisträger in Wettbewerben und/oder später als Solisten oder Musiker in professionellen Ensembles (so z. B. auch bei den Berliner Philharmonikern) in Erscheinung getreten. Daher finden sich in den Konzerten auch immer Mitglieder des Orchesters als Solisten auf der Bühne wieder.

Neben den wöchentlichen Proben, vereinzelten Sonderproben und den Auftritten ist die Probenarbeitsphase alljährlich im Herbst immer wieder ein herausragendes Ereignis. Aber: Der für das Gelingen der anschließenden Konzerte sehr wichtige Aufenthalt in einer Jugendherberge ist zwar arbeitsreich, doch bleibt noch immer genügend Raum für gemeinsame Unternehmungen außerhalb des Musizierens und Probens. Nicht zuletzt bei diesen Probenarbeitsphasen, bei denen sich die „alten Hasen“ der „Orchesterfrischlinge“ annehmen, bildet sich dann auch jene verschworene, alle Jahrgänge der Schule abdeckende Orchester-Gemeinschaft, die sicher vielen lange über ihre Schulzeit hinaus ein wesentlicher Eindruck ihrer Schulzeit an der Leibnizschule bleiben wird.

Frank Segner
Orchesterleiter

Oberstufenchor

Der Schulchor der Leibnizschule besteht konstant aus 60 – 70 Sängern der Jahrgangsstufen 10 bis 13. Er hat das Ziel, möglichst vielen Schülern das Erlebnis des praktischen Musizierens zu ermöglichen. Dabei wird die Gemeinschaft in der großen Gruppe gepflegt, viele Ehemaligen halten auch noch nach über zehn Jahren den Kontakt. Jedoch soll nicht das Bild vermittelt werden, dass es sich hier um eine reine „Spaßfraktion“ handelt, auch wenn dieser nicht zu kurz kommt. Ein solches Ensemble kann nur über lange Zeit erfolgreich arbeiten, wenn es sich Ziele setzt und wenn es gefordert wird. So sind die jährlichen Chorkonzerte ein wirklicher Höhepunkt für alle Beteiligten, der Chor präsentiert bei dieser Gelegenheit eine große Vielfalt vokaler Musizierformen – vom Sologesang über kleinere Formationen, Männerchor und Frauenchor bis zum „großen Chor“, das Repertoire reicht vom „Hallelujah“ aus dem „Messias“ von Händel bis zum stimmungsvollen Pop-Medley.

Die Schüler erleben, dass Musizieren Arbeit ist. Sie erleben aber auch das einmalige Gefühl, Bestandteil einer außergewöhnlichen Leistung zu sein, indem sie ihren Zuhörern aber auch sich selbst eine große Freude bereiten, die am Ende der Arbeit steht.

Erlebnisse wie diese tragen neben den in der Gruppe entstandenen Freundschaften dazu bei, jungen Menschen ein sinnvolles Angebot zu machen und sie in ihrer Entwicklung zu fördern.

Jörg Ochs
Chorleiter

Musical-AG

„Sing- und Spielkreis“ beschreibt genau das, was an jedem Montagnachmittag in der Leibnizschule abgeht: Ein Haufen 5.- und 6.-Klässler trifft sich in der Aula, singt fröhlich schmissige Lieder, traurige Songs und Musical-Hits, und lernt nebenbei noch, wie man auch noch am Ende der sechsten Strophe bei guter Stimme ist. Wenn es besonders schön klingt, liegt es übrigens daran, dass wie durch Zauberhand eine zweite und dritte Stimme im Chor erklingt.

Spannend wird das Ganze dann, wenn es „Action!“ heißt. Ein- oder zweimal im Jahr wird eine komplette Geschichte aufgeführt, ganz nah am Schulerleben, mit Emotionen und großem Applaus, mit Solisten und Instrumentalisten. Alle sind zwar vorher ziemlich aufgeregt, aber sie haben ja gelernt, was für jeden Schauspieler am Anfang steht: Das Ausstrahlen von Selbstbewusstsein, und gleichzeitig das Reagieren auf die Mitspieler.

Monika Reuter
Leiterin

Orchestrino

Immer mehr Schüler, die schon in der 5. Klasse seit 2-3 Jahren Orchesterinstrumente spielen, kommen in den letzten Jahren an unsere Schule. Viele andere lernen ab der 5. Klasse in der Streicher-AG ein Streichinstrument spielen. Nach der gemeinsamen Zeit im Gruppenunterricht wissen die Schüler, dass das gemeinsame Musizieren richtig viel Spaß macht. Da aber nach zwei bis drei Jahren Instrumentalunterricht das große Orchester noch ein bisschen zu schwer ist, haben wir vor einigen Jahren beschlossen, dass wir ein neues Orchester brauchen – das Orchestrino.

Begonnen haben wir mit 20 Streichern, im Dezember 2011 waren wir dann schon auf 32 Streicher und Bläser angewachsen. Am 1. Juni 2012 traten wir – inzwischen mit 50 Orchestrinomitgliedern – gemeinsam mit dem Mittelstufenchor Let`s sing auf, mit bekannten Liedern aus Pop und Film. Es war ein sehr erfolgreiches und von allen begeistert aufgenommenes Projekt zwischen diesen beiden Ensembles.

Teilnehmen können alle Schüler aus den Klassen 5 bis 8, die seit mindestens zwei Jahren Instrumentalunterricht erhalten. Dabei sollten Streicher alle Griffarten der ersten Lage beherrschen und die Bläser in den Tonarten mit zwei „Bs“ und zwei Kreuzen spielen können.

Gespielt werden Werke aus der Klassik und der Filmmusik, damit für jeden ein Lieblingsstück dabei ist.

Julia Kania
Leiterin

Streicher-AG

Ihr Kind möchte ab der 5. Klasse Violine, Bratsche, Cello oder Kontrabass ganz neu erlernen? Sie wollen nicht gleich ein teures Instrument anschaffen, würden ihrem Kind aber gern die fachmännische Betreuung und Unterricht durch Profis gern ermöglichen, einfach um es auszuprobieren? Sie möchten Ihr Kind für die Ensembleklasse der Leibnizschule anmelden, überlegen aber noch, welches Instrument das richtige wäre? Dann ist die Streicher-AG an der Leibnizschule genau das richtige Angebot für Ihre Kinder!   

Seit 2008 bieten wir den Schülern der 5. und 6. Klassen montags von 14.15 – 15.45 Uhr die Möglichkeit, gemeinsam ein Streichinstrument neu zu lernen. Die Interesse ist so groß, dass die AGs mittlerweile durch drei weitere Instrumentalpädagogen ausgebaut wurden und weiter wachsen. 

In der Streicher-AG lernen die Schüler in einer Gruppe von bis zu 20 Kindern die Grundlagen des Streichinstrumentspiels. Dabei unterrichten zwei Lehrer im Team, so dass jeweils eine Lehrperson individuell auf einzelne Schüler eingehen kann, während die andere den Gruppenunterricht durchführt. Streichinstrumente eignen sich besonders gut für den Unterricht in der Gruppe, da sie sich in ihrer Spieltechnik sehr ähnlich sind. 

Musizieren in der Gruppe macht Spaß! Außerdem ist die Streicher-AG für die Kinder ein erster Schritt z. B. in Richtung des großen Vororchesters (Orchestrino) und des Schulorchesters. Wie mehrere Studien in den letzten Jahren belegen, wirkt sich das Spielen eines Instrumentes besonders positiv auf die emotionale und geistige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen aus. Wir möchten möglichst vielen Kindern die Möglichkeit bieten, mit einem sehr überschaubaren finanziellen Aufwand ein Instrument bei Profis zu erlernen!

Bei einem ersten Treffen nach den Sommerferien können die Kinder die Instrumente (Geige, Bratsche, Cello, Kontrabass) ausprobieren und sich ihr Wunschinstrument aussuchen.

Durch das Spielen in der Gruppe werden die Kinder besonders motiviert, denn sie erfahren in der Streicher- AG von Anfang an das Klangerlebnis eines Orchesters. Schon in den ersten Stunden zupfen die Kinder singend auf ihren Instrumenten eine kleine Melodie und erleben den raumfüllenden Klang von Geige, Bratsche, Cello und Kontrabass. Bereits nach wenigen Wochen sind kleine Präsentationen z.B. beim Orchesterkonzert der Schule oder dem Tag der offenen Tür möglich.

Übrigens: die Teilnahme an der Streicher AG qualifiziert auch für die Teilnahme an der Ensembleklasse (Anmeldekriterium)!

Julia Kania & Team
Leitung

business@school

Business@school bringt Wirtschaft an die Leibnizschule

business@school ist eine 1998 ins Leben gerufene Initiative der internationalen Unternehmensberatung The Boston Consulting Group (BCG) die das Ziel verfolgt Wirtschaftsthemen über ein gesamtes Schuljahr an Schulen mit einer gymnasialen Oberstufe anschaulich und praxisnah zu vermitteln. Jedes Jahr beteiligen sich über 70 Schulen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Singapur, Italien und Norwegen an business@school. Die Leibnizschule beteiligt sich seit 2003 an diesem Projekt.

In drei Phasen Wirtschaft kennenlernen

business@school wird an der Leibnizschule in der Jahrgangsstufe 10 als Wahlunterricht angeboten (Leiter Hr. Lichtmeß) und gliedert sich in drei Phasen, in denen Schüler unternehmerisches Denken lernen:

Phase I:  Analyse eines großen börsennotierten Unternehmens

Phase II: Analyse eines kleinen, mittelständischen Unternehmens vor Ort

Phase III: Entwicklung der eigenen Geschäftsidee mit Businessplan

Jede Projektphase dauert ca. zwei bis drei Monate und endet mit einer Präsentation der Ergebnisse. Die Abschlusspräsentation von Phase III ist zugleich den Schulentscheid, mit der sich das Siegerteam für den Regionalentscheid qualifiziert. Von dort geht die Reise für den Sieger weiter zum Europafinale nach München.

Wirtschaftsvertreter ermöglichen Praxisnähe

Mitarbeiter der Lufthansa AG und der Boston Consulting Group engagieren sich an unserer Schule ehrenamtlich und geben ihr Wissen und ihre Erfahrung aus der Praxis an die Jugendlichen weiter.

Unterstützt werden sie von sog. Schüler-Coaches. Das sind Schüler des vergangenen business@school-Jahrgangs, die ihre gesammelten Erfahrungen engagiert weitergeben.

Vermittlung von Wirtschaftswissen und wichtigen Schlüsselqualifikationen

Durch die Teilnahme an business@school können die Jugendlichen

  • Verständnis für Wirtschaftsfragen entwickeln,
  • Realität von Konzernen, Mittelstands- und Kleinunternehmen kennenlernen,
  • Unternehmerisches Denken lernen,
  • Schlüsselqualifikationen praxisorientiert erlernen,
  • Präsentations- und Auftrittssicherheit verbessern,
  • Ergebnisbezogene Teamarbeit einüben,
  • Spaß am Thema Wirtschaft erleben.

Mitmachen lohnt sich!

Ehemalige Teilnehmer an business@school sind begeistert:

„Durch dieses Projekt erhalten die Schüler Einblicke in unternehmerisches Handeln, das die Schule sonst nicht vermittelt. Das Projekt bietet den Schüler die Möglichkeit, in ihrer beruflichen Orientierung wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Daneben werden wichtige Schlüsselqualifikationen geschult. Das Sprechen vor Publikum wird durch die Präsentationen trainiert.“

„Bei business@school wird eine völlig neue Art des Lernens praktiziert. Es wird eigenverantwortlich in Teams gearbeitet, wobei der Lehrer nur die Rolle des Moderators hat. Die Herausforderung an diesem Projekt sei, nach Meinung der Teilnehmer, genau diese Teamarbeit. Wichtig ist hierbei, die notwendigen Absprachen zu treffen und Rücksicht auf die Ideen anderer zu nehmen. Das Zeitmanagement wird von den Schülern als recht schwierig empfunden. Doch auch dies wird im Projekt als Lernziel angestrebt.“

Die Teilnehmer am Projekt sollten die folgenden Eigenschaften mitbringen:

Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Ausdauer, Interesse an Wirtschaft, Kreativität, Zeit

DELF scolaire

Seit dem Schuljahr 2007/2008 besteht an der Leibnizschule die Gelegenheit, diese Sprachprüfung abzulegen. Zuerst haben nur zwei Schülerinnen mitgemacht, aber die Zahl stieg seitdem stetig. Zwischenzeitlich haben bis zu 28 Schüler mitgemacht.

Man kann eine von vier Niveaustufen wählen, um sein Französisch unter Beweis zu stellen: A1 kann man schon nach dem ersten Lernjahr machen, A2 im dritten oder vierten Lernjahr, B1 im vierten oder fünften und B2 kurz vor dem Abitur. Einen ersten Einblick für Deine persönliche Einstufung geben Dir die unten abrufbaren Dokumente.

Für die Bewerbung an der Universität ist es zweckmäßig, das Diplom B1 mit gutem Ergebnis abgelegt zu haben, denn damit kannst Du Dir häufig eine Eingangssprachprüfung sparen. Die Zertifikate sind ein Leben lang gültig und international anerkannt, Du kannst sie also auch bei anderen Bewerbungen (z. B. für einen Auslandsaufenthalt oder einen Sommerjob) vorlegen.

Die schriftliche Prüfung findet meist im April an der Leibnizschule statt. Für die mündliche Prüfung fahren wir gemeinsam nach Mainz zum Institut français. Die Gebühren für die verschiedenen Examina betragen zwischen 22 und 60 Euro.

Was das Fach Französisch angeht, lernt man sehr viel dazu und entwickelt sich weiter! Interesse? Dann melde Dich bitte bei Frau Kampe oder sprich Deinen Französischlehrer an.

Regina Kampe
Französischlehrerin

Filme machen

„Die Wahrscheinlichkeit interessiert mich nicht. Ein Kritiker, der mir etwas von Wahrscheinlichkeit erzählt, hat keine Phantasie.“

Alfred Hitchcock

Hast Du eine eigene Idee für einen Film? Und brauchst Du eine Filmcrew zur Unterstützung? Sind es Kurz- oder Spielfilme, vielleicht auch Trick- und Animationsfilme oder engagierst Du Dich für Reportagen oder Dokumentationsfilme?

Mit theoriegestützten Phasen, beispielsweise über das Schreiben von Drehbüchern, Storyboards und Kameraeinstellungen, Filmschnitt oder Schauspieler-Castings, ist das Ziel also immer, Euer gemeinsames Filmprojekt zu realisieren.

In diesem WU-Angebot für die 8. und 9. Jahrgangstufe setzen sich die Schüler praxisorientiert mit dem Bereich Film auseinander. Dabei sollen die Schüler ein eigenverantwortliches Engagement für verschiedene Bereiche des „Filme machens“ übernehmen, und, besonders wichtig, für gemeinsame Filmprojekte, ihr Organisationstalent und ihre Teamfähigkeit zeigen.

T. Wies

Informatik / Robotik

Mit Informatik und Robotik wollen wir naturwissenschaftlich interessierte Schüler ansprechen und motivieren. Durch einen durchweg handlungsorientierten und offenen Unterricht können die Schüler gezielt ihre Interessen betonen. So können sie innerhalb kleinerer Gruppen programmieren, die Modelle bauen und die Ergebnisse präsentieren. Dabei beobachten und fördern wir im Sinne der Binnendifferenzierung sehr unterschiedliche Schwierigkeitsgrade bei den realisierten Programmen und Modellen. Gerade der Roboterbau fördert die naturwissenschaftliche Herangehensweise durch die Notwendigkeit der Zerlegung in einzelne Schritte, systematisches Vorgehen, Wechselwirkung vieler Komponenten und die Kommunikation und Zusammenarbeit in der Arbeitsgruppe.

Der Wahlunterricht Informatik besteht aus folgenden Teilen: Einführung in die Programmierung mit „Scratch“: So einfach wie LEGO, Anwendung von Tabellenkalkulationsprogrammen, Roboterbau mit LEGO Mindstorms und jährliche Teilnahme am Robotikwettbewerb „First Lego League“.

Dr. Georg Foltin

Medientechnik

Die Leibnizschule besitzt einen professionell ausgestatteten Veranstaltungssaal (Aula). In diesem Saal finden jährlich rund 60 Veranstaltungen für bis zu 200 Gäste statt. Die Leibnizschule veranstaltet hier Informationsabende, Vorträge, Konzerte und Theaterstücke.

Die Aula ist der Arbeitsplatz der „AG Medientechnik“. Rund 60 Schüler arbeiten in den Bereichen der Ton- und Lichttechnik sowie im geringen Umfang auch im Catering. Sie planen gemeinsam mit ihren Betreuern die technische Ausstattung der Aula, sorgen für die Wartung und begleiten die Veranstaltungen mit Ton und Licht. Größere Veranstaltungen sind auch durch Kartenverkauf und Getränkeverkauf betreut. Des Weiteren helfen die Schüler auch bei technischen und logistischen Problemstellungen außerhalb der Veranstaltungen.

Die Schüler arbeiten nach Erstellung eines Dienstplanes weitgehend selbständig. Interessierte lernen die Veranstaltungstechnik kennen und können diese in Veranstaltungen kreativ einsetzen. Schüler, die sich mehr für den Dienstleistungsbereich interessieren, organisieren selbständig Getränkeverkäufe, die Rahmenbedingungen und die finanzielle Abwicklung einer Veranstaltung. Es gibt einige, welche ihre Erfahrungen in der „AG Medientechnik“ später auch beruflich weiterverfolgen oder nutzen.

MINT-AG

Für alle, die sich für Mathe, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik interessieren bietet die Leibnizschule eine wöchentliche MINT-AG an.

Die MINT-AG bietet einen Anlaufpunkt um eigene Projekte zu entwickeln, sich auf Wettbewerbe vorzubereiten, den Umgang mit Technik und Werkzeugen zu erlernen, zu experimentieren oder sich einfach nur mit Gleichgesinnten zu treffen, um sich auszutauschen.   

Die Schüler haben dabei die Möglichkeit, sich über mögliche Projekte, Workshops, Wettbewerbe und Finanzierungsmöglichkeiten zu informieren und entsprechend beraten zu lassen. Auf Wunsch werden sie dabei unterstützt, Kontakt mit weiteren Fachlehrern oder externen Experten aufzunehmen.

Bereits nach zwei Wochen haben sich Schüler in drei spannenden Projekten zusammengefunden: 

Drei Schüler aus der Mittelstufe haben sich vorgenommen, mit einfachen Materialien aus dem Baumarkt einen Luftkissengleiter zu bauen, der einen erwachsenen Menschen tragen soll.

Ein Oberstufenschüler versucht, einen alten 3D-Drucker zu reparieren, andere entwickeln ein System, durch welches Verbraucher durch ökonomische Anreize zum CO2-Sparen gebracht werden sollen.

Im Dezember bietet die MINT-AG für alle Interessierte einen Löt-Workshop, in dem unter anderem die Möglichkeit besteht einen kleinen Audioverstärker (z. B. für ein Mobiltelefon) selber zu bauen.

Die MINT-AG ist ein offenes Angebot für Freiwillige und daher unbenotet. Alle, die regelmäßig an einem Projekt der MINT-AG teilnehmen, erhalten dafür am Ende des Schuljahrs ein Zertifikat.

Die MINT-AG trifft sich jeden Freitagnachmittag um 14:00 Uhr in den Räumen der Physik (Altbau). Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen. Auch wenn Schüler an diesem Termin keine Zeit haben, ist die Betreuung eines Projektes möglich.

Daniel Herber
MINT-Koordinator

Modell Europaparlament

Schüler als Europaparlamentarier

Das Modell Europa Parlament (MEP) ist eine Simulation des Europäischen Parlaments in Berlin, an der auf nationaler Ebene Schülerinnen und Schüler aus 16 Bundesländern sowie meist zwei ausländische Delegationen für eine Woche teilnehmen.

Jede Delegation übernimmt die Rolle eines EU-Landes. Die EU-Länder ersetzen in der Simulation die im Europäischen Parlament vertretenen Fraktionen. Eine Delegation besteht aus jeweils acht Schülerinnen und Schülern eines Bundeslandes, die als Mitglied eines der acht Ausschüsse des Modell Europa Parlaments jeweils eine Gesetzesvorlage erarbeiten. Diese Resolutionen werden in der Plenarsitzung im Sitzungssaal des Deutschen Bundesrates beraten und beschlossen. Für Hessen nimmt seit 2000 die Leibnizschule am MEP teil.

Zusatzangebot in der Einführungsphase der Oberstufe

Das MEP wird in der Einführungsphase der Oberstufe einmal wöchentlich während der regulären Unterrichtszeit durchgeführt. Die Schüler sind hierfür vom Pflichtunterricht freigestellt, müssen versäumte Unterrichtsinhalte aber nacharbeiten. Das Projekt findet im 1. Halbjahr statt. Nach der schulinternen Ausscheidung Ende Januar, bereiten sich nur noch die acht ausgewählten Delegierten bis zum MEP in Berlin, meist Anfang März, gezielt vor.

Europa kennenlernen 

Die Vorbereitung findet in drei Phasen statt. Zunächst werden in den wöchentlichen Sitzungen Grundinformationen über die Europäische Union erarbeitet, um darauf aufbauend weiterführende Diskussionen zur Entwicklung der EU führen zu können (Euro, Erweiterung, Kompetenzen…).

Nach Auslosung des zu vertretenden Landes, wird ein Steckbrief des Landes erstellt und dessen Positionen bezüglich europäischer Politik erarbeitet.

Arbeit an Ausschussthemen mit Schülercoaches

Im entscheidenden Teil der Vorbereitung erarbeiten die Schüler erste Resolutionen zu europäischen Themen. Hierbei werden die Schüler von Schülercoaches, Schülern des vorangegangenen MEP-Jahrganges, vorbereitet. In den Ausschusssitzungen erlernen sie die speziellen formalen und sprachlichen Vorgaben. Diese letzte Phase endet mit einer mehrtägigen schulinternen Ausscheidung in Bacharach, bei der die acht Delegierten für Berlin ausgewählt werden.

Vertiefung unterrichtlicher Kenntnisse und wichtiger Schlüsselqualifikationen

Über das im Politik und Wirtschaftsunterricht erworbene Wissen hinaus können die Schüler

  • Kenntnisse über Probleme der EU vertiefen,
  • ein differenziertes Verständnis für die europäische Integration entwickeln,
  • den europäischen Gedanken weitertragen,
  • Schwierigkeiten in der parlamentarisch-demokratischen Entscheidungsfindung hautnah erleben.

Darüber hinaus lernen die Jugendlichen

  • Standpunktabwägungen und Kompromissfindung,
  • Informationsbeschaffung und Informationsaufbereitung von durchaus schwierigen Materialien,
  • Kommunikationstraining und Teamentwicklung,
  • Fähigkeiten der freien Rede und der Debatte

„…einzigartig, unvergleichlich und etwas, das uns alle verändert hat.“

Zum Abschluss der Sitzungswoche in Berlin werden die besten 40 der ca. 150 Delegierten nominiert. Diese erhalten dann die Möglichkeit am baltischen oder internationalen MEP teilzunehmen, welche in wechselnden europäischen Ländern in englischer Sprache durchgeführt werden. Auch eine Rückkehr nach Berlin als Ausschussvorsitzender oder gar als Präsident ist möglich.

Für viele Ehemalige ist das MEP weit mehr als ein politisches Planspiel geworden. Sie lernten nicht nur sich selbst in neuen Situationen kennen, wie z. B. mit einer gehörigen Portion Mut und Selbstbewusstsein vor 150 Delegierten frei zu sprechen und seine Positionen zu verteidigen, sondern knüpften deutschland- und europaweit Kontakte und Freundschaften.

Neben Freude am Debattieren, Interesse an Europa und politischen Prozessen sollten die Teilnehmer über gute Kommunikationsfähigkeit und Zeit verfügen!

Abschließend möchte ich mich ganz herzlich bei unserem „Mr. Europa“ Herrn Fett bedanken, der das MEP als Projekt an unserer Schule über 10 Jahre betreut und in den heutigen Strukturen entwickelt hat und die Leibnizschule zu einer der erfolgreichsten teilnehmenden Schulen gemacht hat.

Ebenso bedanke ich mich bei unserem Förderverein, der uns mit stets mit beträchtlichen Mitteln unterstützt.

Anina Schulze
Projektleiterin MEP

AG Nachhaltigkeit

Die „AG Nachhaltigkeit“ der Leibnizschule möchte einen kleinen Beitrag leisten, unsere Umwelt zu schützen. Deshalb verkaufen wir an unserer Schule seit einigen Jahren in den großen Pausen u. a. Hefte und Collegeblocks aus 100 % Altpapier mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ und haben seit dem Jahr 2011 Batteriesammelstellen eingerichtet. In die grünen Sammelkästen werden die „leeren“ Batterien/Akkus der Schüler, der Familien, der Freunde entsorgt. Dadurch werden nachhaltig wichtige Rohstoffe wie z. B. Eisen, Mangan, Zink und Nickel recycelt.

Wir bieten eine Vielzahl von nachhaltig produzierten Materialien für den täglichen Gebrauch an. 

Wir möchten Sie bitten, dass Ihre Kinder an unseren Verkaufsständen im Neubau sowie im Altbau ihren „Schulmaterialbedarf“, wenn möglich, decken. Wir sind zwar etwas teurer als die Discounter, allerdings machen wir keinerlei Gewinn und wir haben auch keine Betriebsunkosten. Den Überschuss, den wir erwirtschaften, spenden wir Umweltorganisationen wie z. B. der Umweltorganisation „urgewald“, die sich für den Erhalt des Regenwaldes in Kanada einsetzt.

Übrigens, wer Lust hat, bei uns mitzumachen, ist jederzeit herzlich willkommen.

Bis hoffentlich bald in der „AG Nachhaltigkeit“

Dr. Tobias Bundschuh
Leiter der „AG Nachhaltigkeit“

Redaktion Leibnizschule

Unter dem Namen Redaktion Leibnizschule sollen begabte Schüler (s. a. Begabungsförderung), die zugleich Interesse am Recherchieren und Verfassen von Artikeln mitbringen, die Möglichkeit erhalten, Texte für das Jahrbuch und die Schulwebsite zu verfassen.

Neben den Autoren zählen „Fotografen“ zum Redaktionsteam. Auch diese Schüler sollen in der Entfaltung ihrer kreativen Begabung unterstützt und ihnen eine Möglichkeit der Präsentation ihrer Bilder gegeben werden.

Das Redaktionsteam hofft, Ihnen informative, interessante und abwechslungsreiche Artikel und Fotos bieten zu können und freut sich über Ihre Rückmeldungen.

Nicole Schuchardt und Thomas Lichtmeß

Schulsanitätsdienst

Die Schüler des Schulsanitätsdienstes sind die mobile Einsatztruppe bei Notfällen an der Schule. Erkennbar sind wir an unseren weißen Shirts bei offiziellen Anlässen.

Sie werden vom Sekretariat zur Unterstützung bei medizinischen Notfällen angefordert.

  • Sie sind vor Ort bei vielen Veranstaltungen in der Aula.
  • Sie begleiten die sportlichen Turniere der Schule.
  • Sie organisieren das Erste-Hilfe Zentrum bei den Bundesjugendspielen.

Der Schulsanitätsdienst kann als AG angewählt werden, dazu ist die Anwesenheit der Ausbildungs- und Organisationsstunden verpflichtend. Im Laufe der Teilnahme sollte ein Erst-Helfer-Kurs absolviert werden. Dies wird nach Nachfrage in der Schule oder beim Deutschen-Roten-Kreuz als Partner organisiert. Wünschenswert ist langfristig ein Engagement in der Jugendgruppe einer Rettungsorganisation zum Erwerb der Sanitäter Ausbildung. Die Gruppe trifft sich zum wöchentlichen Training an Fallbeispielen. Zurzeit sind wir stolz auf drei Schüler mit Sanitätsausbildung. Diese sind zusätzlich beim Deutschen-Roten-Kreuz und der Jugendfeuerwehr der Stadt Wiesbaden im Einsatz. Darüber hinaus wird der SSD der Leibnizschule unterstützt von 10 Ersthelfern der Jahrgangsstufe 8 und 9.

Dr. Barbara Auras

Theater-AGs

Die Theatermacher des Leibniz (Mittelstufen-AG)

Das sind derzeit 15 theaterbegeisterte Schüler der Jahrgangsstufen 7 und 8.

Wir treffen uns jeden Freitag zur gemeinsamen Probe. Bevor es an die Stückauswahl geht, werden theatrale Ausdrucksformen über vielfältige Übungen aus der Theaterpädagogik eingeübt. So gewinnen alle durch Improvisationen erste Bühnenerfahrungen. 

„Der Freitag ist für mich der schönste Tag der Woche, weil ich da Theater habe!“ Victor, 7c

NEUE SZENE LEIBNIZ (Oberstufen-AG)

Schüler aus den Jahrgängen 9 bis 12, die bereits Theatererfahrungen gesammelt haben, sind die Theatergruppe Die NEUE SZENE LEIBNIZ.

Geprobt wird immer freitags und in den letzten Jahren haben wir neben „Klassikern“ wie „Der Drache“, „Biedermann und die Brandstifter“, „Der Besuch der alten Dame“ häufig Eigenproduktionen auf die Bühne gebracht wie „ShoeTingStar“, „Garten Eden 2.0“. Dieses Jahr steht wieder ein eigenes Stück auf dem Programm – „Connected“.

Astrid Nagtegaal
Theaterleitung